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Wie kann ich mein Kind am besten fördern?

Es gibt viele Eltern die sich ein perfektes Kind wünschen. Am besten eins welches allen anderen voraus ist und hoch begabt ist. Dabei ist es doch viel wichtiger, dass unsere Kleinen gesund und glücklich sind. Oder liege ich da etwa falsch? Wir haben so viele Eltern die sich nach einem Kind sehnen, doch die Natur gönnt es ihnen leider nicht. Genauso haben wir Eltern mit kranken Kindern, die sich nichts sehnlicher wünschen als, dass es gesund ist oder gesund wird. Sind wir doch einfach dankbar, dass sie gesund sind. Jedes Kind entwickelt sich nämlich in seinem Tempo und ist ein Individuum für sich. Genau wie du und ich auch.

Wenn es später beginnt zu sprechen oder „erst“ mit 15 Monaten seine ersten Schritte macht, heißt dies noch lange nicht, dass es krank oder zurückgeblieben ist. Dein Kind hat vermutlich andere Fähigkeiten. Es kann sich beispielsweise sehr gut merken wo was in der Wohnung steht oder begreift Zusammenhänge schneller als andere Kinder.

Denken wir doch einmal an Albert Einstein. Wir alle kennen dieses Genie. Und genau dieses Genie hat bis zu seinem dritten Lebensjahr kein einziges Wort von sich gegeben. Erst mit neun Jahren konnte er richtig sprechen. Denkt also immer an Einstein, wenn ihr euch unsicher in der Entwicklung eures Kindes seid. Vielleicht ist euer Kind einfach nur ein Genie, das auf sich warten lässt 😊

Wähle die richtigen Bücher aus

Achte beim Kauf eines Buches bitte immer darauf, dass die Bücher auch zum Alter und zum Entwicklungsgrad deines Nachwuchses passen. Oft steht auch darauf für welches Alter das Buch geeignet ist. Daran kannst du dich am besten orientieren. Ein einjähriges Kind kann mit einem Sachbuch nichts anfangen und ist damit nur überfordert. Hier eignet sich ein Bilderbuch perfekt. Mit einem Bilderbuch kann es nämlich beispielsweise Gegenstände, Tiere oder Farben lernen. Selbst wenn dein Nachwuchs nicht sprechen kann, heißt es nicht, dass du ihm nicht aus dem Bilderbuch „lesen“ kannst. Erzähle ihm was für Gegenstände, Tiere, Menschen, Farben und so weiter du auf dem Bild siehst. Nach einer Zeit wird es sich einige Dinge merken. Gerne kannst du dies testen, in dem du es folgendes fragst: Schatz, wo ist der Bär? Hier kommen wir auch schon zum nächsten Punkt.

Lobe deine Tocher/ deinen Sohn für gute Leistung

Beim Lob sind die Meinungen oft geteilt. Manche befürworten das loben, andere sind wiederrum totale Gegner vom Lob. Meiner Meinung nach ist es jedoch sehr wichtig, dass man Kinder lobt, wenn sie etwas gut gemacht haben. Dies soll natürlich in Grenzen gehalten werden. Ständiger Lob verliert nämlich an Gewichtung. Wenn dein Kind aber seine ersten Schritte macht oder seine ersten Worte spricht, darfst du es sehr gerne loben. Es wird sich toll fühlen. Denke nur einmal daran, wie du dich freust, wenn dich jemand lobt. Fühlst du dich anerkannt, motiviert und glücklich? Genauso fühlt sich auch dein Kind. Aus diesem Grund sollte man tolle Leistung auch loben. Das spornt sie nämlich an noch bessere Leistungen zu erbringen und Neues zu erforschen. Lob hat noch niemandem geschadet, aber viele glücklich gemacht.

Kaufe deinem Nachwuchs altersgerechte Spielsachen

Genauso wie bei den Büchern ist es auch bei Spielsachen sehr wichtig, dass diese altersgerecht und dem Entwicklungsgrad angepasst sind. Du kannst nicht von deinem zweijährigen Kind erwarten, dass es ein Puzzle von 100 Teilen löst. Genauso kannst du einem siebenjährigen Kind keine Babyrassel kaufen. Erstens wird sich das veräppelt fühlen, zweitens ist es damit unterfordert. Schenkt man ihnen nicht altersgerechte Spielsachen, Büchern, et cetera können wir unseren Kindern hiermit nur Schaden zufügen. Kinder werden sich über- oder unterfordert fühlen. Viele werden sich vermutlich schlecht fühlen, weil sie eventuell den Erwartungen der Eltern nicht gerecht werden und verlieren die Freude und das Interesse am Forschen und Lernen. Das Kind wird passiv und zieht sich in sich zurück. Diese Folge sollte auf alle Fälle vermieden werden.

Achte darauf wie du mit deinem Kind sprichst

Es ist sehr wichtig wie mit Kindern gesprochen wird. Manche Kinder sprechen früher, manche eben sprechen später. Wie oben bereits erwähnt, hat jedes Kind sein eigenes Tempo. Erinnere dich an Albert Einstein. Achte darauf wie du mit deinem Kind sprichst. Auch hier kommt es immer auf den Entwicklungsgrad und an das Alter deines Kindes an. Du kannst deinem dreijährigen Kind nicht Fachbegriffe gegen den Kopf schmeißen. Damit kann es erstens nichts anfangen und zweitens verwirrst du es nur. Es wird sich überfordert fühlen und verliert womöglich den Spaß am Sprechen. Genauso solltest du nicht auf „Babysprache“ mit deinem siebenjährigen Sohn sprechen. Passe deine Sprache immer dem Alter und der Entwicklung deines Kindes an. Finde also die goldene Mitte, damit du dein Kind weder unter- noch überforderst.

Vergleiche dein Kind nicht mit anderen Kindern

Als letzter und meiner Meinung nach auch als ein sehr wichtiger Punkt ist, dass du dein Kind nie mit anderen Kindern vergleichst. Wie bereits mehrmals erwähnt hat jedes Kind sein eigenes Tempo, da jedes ein Individuum für sich ist. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen. Manches malt schön, dass andere liest gut, das dritte kann gut rechnen. Auch wir Erwachsenen haben unsere Stärken und Schwächen. Du solltest deinem Nachwuchs beispielsweise nie sagen: Chris, jetzt stell dich bitte nicht so an. Fabian hat doch auch eine 2 aus Mathematik. Wieso klappt das bei dir nicht? Hiermit kannst du ihn nur stark verletzten, entmutigen und demotivieren. Achte somit bitte was du deinem Kind sagst. Setze dich lieber mit ihm zusammen und versuche die schwierigen Mathematikaufgaben gemeinsam zu lösen. Sei ihm eine Hilfe und Unterstützung. Sei ihm keinesfalls eine Demotivation. Es wird dir hierfür sehr dankbar sein.

Versuche es in allen Situationen zu unterstützen. Sei ihm ein großer Halt, Unterstützung und Motivation. Hiermit stärkst du sein Selbstwertgefühl, sein Selbstvertrauen und du zeigst ihm, dass es dir wichtig ist, dass dir etwas an ihm liegt. Wenn du ihm bei etwas nicht helfen kannst, dann schau nach jemandem der diese Aufgabe übernehmen kann. Beispielsweise kann ihm deine Freundin bei Englisch-Hausaufgaben helfen.

Solltest du Fragen, Anregungen oder Ideen zu neuen Blogbeiträgen haben, würde ich mich über deine E-Mail sehr freuen.

Bis nächsten Sonntag.

Lieber Gruß

Gordana